Am 14.10.2025 trat Friedrich Merz im Rahmen einer Pressekonferenz vor die Kameras. Seine Äußerungen zum Stadtbild in Deutschland führten zu einer deutschlandweiten Diskussion über den Umgang mit dieser Aussage, welche später durch weitere Äußerungen von Merz verstärkt wurde.
Bei dieser Arbeit handelt es sich um ein Kampagnenkonzept, welches sich als eine direkte Reaktion auf diese Debatte versteht. Im Kern geht es darum, Alltagserfahrungen von Migrant*innen und Menschen mit Migrationshintergrund zu beleuchten, da ihre eigenen Perspektiven in den Medien kaum repräsentiert werden.
Dafür wird sich die Tatsache zunutze gemacht, dass deutsche Städte in erster Linie durch Werbeanzeigen in verschiedensten Formaten geprägt werden. Die gezeigten Motive suggerieren uns eine „heile Welt“, in der es scheinbar keinen Platz für Diskriminierung gibt. In dieser Kampagne treffen Werbemotive auf die realen Perspektiven von vier Menschen und deren Alltagserfahrungen. Die Interviews zu jedem Motiv lassen sich auf der Website zur Kampagne nachlesen. Darüber hinaus umfasst die Gestaltung Konzepte für digitale und analoge Out-Of-Home-Werbung, einen Social-Media-Auftritt und weitere Medien.