Die Film Montage ist als eine kreative, ausdrucksstarke Kunstform bekannt, doch oft ist es so, dass der emotionale Effekt der Montage nur unterbewusst vom Publikum wahrgenommen wird. Diese Arbeit untersucht, inwiefern die Grundlagen der Montage gezielt eingesetzt werden können, um die Vermittlung von Einsamkeit im Kurzfilm Julieta zu intensivieren. Julieta erzählt die Geschichte einer jungen Kolumbianerin, die kürzlich nach Hannover gezogen ist. Entfremdet von den unbekannten kulturellen Normen, sucht sie nach Freundschaft und Anschluss. Um Kontakt zu anderen Menschen zu finden, nimmt sie an Wohnungsbesichtigungen teil – obwohl sie längst eine eigene Wohnung hat. Die zentralen Themen des Films sind Einsamkeit und Fremdheit. Die Montage spielt dabei eine zentrale Rolle, um diese Empfindungen auf visueller und emotionaler Ebene zu vermitteln.
Vermittlung dieser unterstützen.
Wie kann durch die Montage das Gefühl von Einsamkeit in fiktionalen Erzählungen gestärkt oder gebrochen werden?
Gil Hack
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Gil Hack
Bachelor Mediendesign – Film
Erstprüfer: Anke Wiesenthal
Zweitprüfer: Nils Loof
Kamerafrau: Lea Von Reitzenstein