Heim(weh) in acht Geschichten



Maraya Iakimova


„Heimweh“ ist ein Gefühl, das viele Menschen begleitet, wenn sie ihre Heimat verlassen. Es entsteht im Zwischenraum von Orten, von Erinnerungen und dem Alltag an einem neuen Platz. In persönlichen Erzählungen wird sichtbar, wie unterschiedlich Migration, Flucht und Unterwegssein erlebt werden.

„Heimweh in acht Geschichten“ versammelt acht solcher Perspektiven. Die Geschichten basieren auf Interviews, Texten und Gedichten und stammen aus verschiedenen biografischen Kontexten. Im Zentrum des Projekts steht ein Buch, das diese Erzählungen zusammenführt. Jede Geschichte ist mit einem physischen Objekt verbunden, das als Anhänger am Buch befestigt ist und über NFC-Technologie zusätzliche, digitale Inhalte der Erzählungen zugänglich macht.

Das Projekt bettet sich in ein übergeordnetes Ausstellungskonzept ein. Durch die raumgreifende Inszenierung eines „Transit-Orts“, das Zusammenspiel von Buch und Objekten sowie auditive Elemente wird das Gefühl von Heimweh für die Besucher*innen multisensorisch erfahrbar.

Maraya Iakimova


Bachelor Visuelle Kommunikation

Erstprüfer: Prof. Rolf Eusterschulte
Zweitprüfer: Thimm Bubbel