Kurzspielfilm
Mit dieser Arbeit möchte ich meine Entscheidungen behandeln, die ich als Autor und Regisseur traf, bezüglich der Darstellung des Spannungsverhältnis von öffentlichen und privaten Anteilen eines Filmcharakters durch dramaturgische und gestalterische Mittel im Film Medium 2025. Zum Verständnis der Fragestellung folgt zuerst eine Erläuterung des gedrehten Werkes.
In dem fiktionalen Kurzspielfilm „SCHATTENBOXEN“, ein Drama-Film mit Action-Elementen, geht es um Jan „KNOCHEN“ Grimm, einen 22-jährigen MMA-Kämpfer, der zu den professionellen Sportlern aufsteigen möchte. Doch in ihm schlummert ein dunkles Geheimnis: eine atypische Essstörung, die er vor seinem Trainer geheim halten muss, damit sein Traum Realität werden kann.
Sieben Tage vor einem Wettkampf versucht Jan, 16 kg abzunehmen. Dabei greift er zu Pillen und bringt sich selbst zum Erbrechen. Sein bester Freund Tim bemerkt das ungewöhnliche Essverhalten und nötigt ihn, sich seinem Coach gegenüber zu öffnen. Jan negiert die Problematik weiterhin und bestreitet trotz körperlichen Verfalls den Kampf, den er verliert. Stunden nach dem Wettkampf offenbart sich Jan seinem Trainer und besten Freund.
Mir war es wichtig, den Zeitgeist von 2025 zu treffen und typische Rollen zu dekonstruieren, indem eine maskulin geprägte Welt des Kampfsportes mit einem weiblich assoziierten Krankheitsbild verbunden wird, um eine Spannung zwischen privaten und öffentlichen Anteilen zu schaffen.
SCHATTENBOXEN
René Holze
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René Holze
Bachelor Mediendesign – Film
Erstprüfer: Nils Loof
Zweitprüfer: Martin Scholz
Fotografen: Samuel Gasparini