The Act of Viewing Ugliness hinterfragt die gängige Auffassung von Hässlichkeit als bloßes Gegenteil von Schönheit. Die Arbeit zeigt, dass Hässlichkeit nicht nur im äußeren Erscheinungsbild existiert, sondern auch im Verhalten, sozialen Situationen und der Popkultur eine Rolle spielt. Der Fokus liegt auf dem Akt des Betrachtens und darauf, wie gesellschaftliche Normen unsere Wahrnehmung prägen. Hässlichkeit wird dabei nicht nur als etwas Abstoßendes verstanden, sondern auch als subversives, provokatives und faszinierendes Phänomen. Die Arbeit regt zu einem Perspektivenwechsel an, indem sie Hässlichkeit als komplexe Dimension menschlicher Existenz begreift – eine, die zum Nachdenken anregt und bestehende ästhetische und gesellschaftliche Normen herausfordert.

Beyza Billor


Bachelor Visuelle Kommunikation

Erstprüfer: Prof. Rolf Eusterschulte
Zweitprüfer: Kai Pfeiffer