Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Dialekte visuell übersetzen lassen. Dialekte sind weit mehr als nur gesprochene Sprache – sie sind Ausdruck von Identität, Kultur und regionaler Zugehörigkeit. Ziel der Arbeit ist es, sprachliche Eigenheiten gestalterisch erlebbar zu machen. Entstanden ist ein Buch, das typografisch, farblich und bildlich mit den Besonderheiten verschiedener deutscher Dialekte spielt und sie in eine
visuelle Sprache überträgt. Auf 248 Seiten begegnen Leserinnen und Leser Redewendungen aus neun Regionen, begleitet von Illustrationen, Fotografien und interaktiven Elementen wie QR-Codes zu Dialektaufnahmen. Die Arbeit zeigt, wie Gestaltung dazu beitragen kann, Sprachvielfalt sichtbar zu machen und einen neuen Zugang zu einem kulturell bedeutenden Thema zu schaffen.

Alina Müller


Bachelor Visuelle Kommunikation

Erstprüfer: Prof. Rolf Eusterschulte
Zweitprüfer: Maiken Laackmann