Das Rauschen der Sehnsucht – ein performativer Raumentwurf inspiriert von Texten von Ingeborg Bachmann und Sibylle Berg



Oska Anne Hilpoltsteiner


Es beginnt mit einem Ziehen, einer Feststellung der Begrenzung des jetzigen Moments und endet in dem Sehnen nach etwas außerhalb davon – nach etwas anderem, etwas Besserem.

Sich mit Sehnsucht auseinanderzusetzen, ist für mich der Beginn von Veränderung. Indem ich anfange zu formulieren, wonach ich mich sehne, wohin es mich zieht, beginne ich auch zu benennen, was fehlt. Bilder entstehen, eine Fantasie keimt auf.

Inspiriert von den zwei Texten „Undine geht“ von Ingeborg Bachmann und „La bella vita – PNR“ von Sibylle Berg und in Zusammenarbeit mit drei weiteren Performer*innen (Totte Hermann, Luy Brinkmann, Mathilde Flach) entstand im letzten halben Jahr ein zarter Versuch, sich mit der Sehnsucht – einer Quelle der Fantasie und Utopie – näher bekannt zu machen.

Oska Anne Hilpoltsteiner


Studiengang: Bachelor Stenografie – Kostüm – Experimentelle Gestaltung
Schwerpunkt: Szenografie

Erstprüfer: Bettina Meyer
Zweitprüfer: Ulrike Schoeller-Hufschmidt


Fotograf: Laura Wieczorek, Luisa Geier