Szenografische Arbeit zu „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ von Gioconda Belli



Tülin Hagemann


Das Märchen „Die Werkstatt der Schmetterlinge“ handelt von dem Gestalter Rodolfo, der den großen Traum hat, ein Wesen zu erfinden, das so schön ist, dass es alle glücklich macht. Er muss lange probieren und den Spott und das Unverständnis anderer aushalten, bis er es schließlich tatsächlich schafft. Er erfindet den Schmetterling.

Der Entwurf entstand unter Einbezug von Gioconda Bellis Autobiografie „Die Verteidigung des Glücks“, in der sich viele zum Märchen parallele Motive finden. Die Motive Fantasie, Veränderbarkeit und Natur werden im Bühnenbild visualisiert. Eine große Papiermarionette bildet das Grundelement des Bühnenbilds. In verschiedenen Positionen stellt sie die Spielorte des Stücks in abstrakter Weise dar. Sie wird offen auf der Bühne animiert und kann auch durch Wind in Bewegung versetzt werden.

Tülin Hagemann


Studiengang: Bachelor Stenografie – Kostüm – Experimentelle Gestaltung
Schwerpunkt: Szenografie

Erstprüfer: Bettina Meyer
Zweitprüfer: Anja-Katharina Lütgens