17.03.2026

Fakt:Fake – Zwischen Authentizität und Deepfakes

Das neue Magazin „Fakt:Fake – Zwischen Authentizität und Deepfakes“ der PR-Studierenden des ersten Semesters widmet sich der Frage, was in Zeiten von KI, Deepfakes und Fake News überhaupt noch als echt gilt.

Katastrophenmeldungen, Verschwörungstheorien und süße Hundevideos. Insbesondere im Internet ist es schwer geworden, echte Meldungen von falschen zu unterscheiden. Wie sehr können wir unseren Sinnen noch trauen? Und wie gern wollen wir das eigentlich, wenn der Fake uns die Flucht vor dem Fakt bietet?

Diesen Fragen widmeten sich die PR-Studierenden des ersten Semesters im Modul Medienproduktion und -redaktion. Gemeinsam mit Prof. Gabriele Kunkel und Journalist Hannes Finkbeiner erarbeiteten sie sich die Grundlagen der redaktionellen Arbeit und sezierten die Konstrukte von „Fake“ und „Fakt“. Daraus wurden untergeordnete Themen abgeleitet und in Kleingruppen tiefergehend bearbeitet. Mithilfe von Interviews, Fotostrecken und selbstgeschriebenen Texten beleuchteten sie diese im Detail.

Das Ergebnis: Das Magazin „Fakt:Fake – Was ist heutzutage eigentlich noch echt?“, das durch seine inhaltliche Tiefe überzeugt. Auf rund 115 Seiten untersuchen sie die Bedeutung von Realität und Authentizität im Kontrast zu der Gefahr von Datendiebstählen und Deepfakes. Vom Umgang mit dem äußeren und inneren Streben nach Perfektion, über unterschiedliche Formen des Eskapismus bis hin zu unserer Schwäche für Fake-News gibt es insbesondere ein wiederkehrendes Thema: Die Möglichkeiten und Risiken der KI und ihre Auswirkung auf Arbeit, Leben und Gesellschaft. Die Komposition der Studierenden, die hier zu lesen ist, hinterlässt einen bleibenden Eindruck und regt zur Selbstreflexion an – die zentrale Fragestellung: „Welche Rolle spielen Fakten und Fakes für mich?“

ScrabbleSteine
Scrabble Steine, die sowohl das Wort Fake als auch das Wort Fakt lesbar machen.