30.06.2026

PR-Studentin präsentiert Abschlussarbeit im Bundestag

Hannah Diederich verglich die Kommunikation von US-Unternehmen unter Trump und Biden – und darf ihre Ergebnisse nun in einer besonderen Ausstellung präsentieren.

Die Absolventin des Bachelor-Studiengangs Public Relations hat in ihrer Abschlussarbeit untersucht, wie große US-Unternehmen in den ersten 100 Tagen der zweiten Amtszeit Donald Trumps über Diversity, Equity und Inclusion (DEI) kommunizierten – und diese Ergebnisse mit der DEI-Kommunikation derselben Unternehmen zu Beginn der Präsidentschaft Joe Bidens verglichen. Die Analyse zeigt deutlich: Unter Trump wurden entsprechende Themen in Pressemitteilungen merklich seltener und zurückhaltender aufgegriffen. Die Arbeit macht damit sichtbar, wie sensibel Unternehmenskommunikation auf politische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Polarisierung reagiert.
Seit dem 25.6. werden die Erkenntnisse – zusammen mit Forschungsarbeiten von Studierenden aus 28 Hochschulen und Universitäten – im Rahmen der Ausstellung „Poster im Bundestag: Wissenschaftsfreiheit – die Freiheit zu forschen" im Zentrum der Demokratie präsentiert. Zur feierlichen Eröffnung hatte vergangene Woche Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz geladen. Diederich war zusammen mit ihrem Betreuer Prof. Dr. Johannes Berendt und zwei BWL-Studierenden der HSH, die ihre Erkenntnisse zum Thema Leistungsdruck, Lebensrealität und Studienerfolg präsentierten, nach Berlin gereist.
„Es war ein einmaliges Erlebnis, die eigene Abschlussarbeit im Bundestag vorstellen zu dürfen“, freute sich Diederich. „Es war spannend zu sehen, wie unterschiedlich Studierende aus ganz Deutschland forschen und welche Themen sie bewegen.“
„Wir freuen uns sehr über diesen besonderen Erfolg unserer Studierenden“, sagt Prof. Dr. Josef von Helden, Präsident der Hochschule Hannover. „Die Präsentation im Bundestag ist eine große Ehre und zugleich eine Anerkennung für die Qualität studentischer Forschung an der HsH. Die beiden Projekte zeigen, wie praxisnah, wissenschaftlich fundiert und gesellschaftlich relevant unsere Studierenden forschen.“
Die Ausstellung läuft noch bis zum 17. Juli.