Freestyle´24 - SKE
Im Zuge des „Freestyle-Projekts“ des Studiengangs Szenografie – Kostüm - Experimentelle Gestaltung sind auch dieses Jahr wieder diverse Umsetzungen konzipiert worden. Bei dem Semester-Entwurfsformat handelt es sich um ein transdisziplinäres Projekt, bei welchem Studierende der drei Schwerpunkte gemeinsam in Kleingruppen eigenständig eine künstlerische Arbeit planen und verwirklichen.
Für die Raumsuche, Werbung und Finanzierung sind die Studierenden selbst verantwortlich. Aus dem Projekt sind fünf interaktive, performative oder installative Ausstellungen entstanden, die in verschiedenen Ortsteilen von Hannover stattfinden:
“Den Faden verlieren”
Eine interaktive Kunstausstellung, in der Redewendungen und Metaphern eine unerwartete Bühne finden. Worte werden greifbar, Bedeutungen tanzen aus der Reihe und der Schalk führt Regie.
“Erfasst”
Weißt du, wie viele Kameras den öffentlichen Raum in der Stadt Hannover überwachen? Von Sicherheit bis Kontrolle. Wie privat leben wir, wie oft werden wir beobachtet und was löst das in uns aus?
“Hystopia”
Seit Jahrhunderten müssen sich Menschen mit Uterus gegen das Stigma der vermeintlichen Krankheit, der Hysterie, wehren. Betroffene Personen wurden als krank, schwach und psychisch labil bezeichnet. Aber worum geht es bei der vermeintlichen Krankheit wirklich?
“(Un-) Wohlfühlzone”
In dieser Rauminstallation findet eine Konfrontation mit Lebensrealitäten von FLINTA*-Personen im öffentlichen und privaten Raum statt. Erst auf den zweiten Blick wird Besucher*innen ein Heraustreten aus der eigenen Komfortzone ermöglicht und Betroffenheit über Formen von Diskriminierungen und Ausgrenzungen erzeugt.
“Grüßen Sie die andere Seite der Welt”
Was wäre, wenn es ein Fenster zwischen Hannover und Hiroshima gäbe, durch das die Menschen der beiden Städte hindurchschauen und miteinander in Kontakt treten könnten?