Informationsmanager*innen sorgen dafür, dass Information verfügbar, verlässlich und verständlich ist – in Bibliotheken und Forschungseinrichtungen ebenso wie in Unternehmen, Behörden und Kultureinrichtungen. Sie erschließen Bestände und Datenquellen und bauen daraus Informationssysteme, die sich auch nach Jahren noch pflegen lassen. Sie prüfen, woher eine Information stammt und wie belastbar sie ist. Und Sie sorgen dafür, dass sie dort ankommt, wo sie gebraucht wird: im Katalog, in der Datenbank, im Repositorium, auf einer Website oder in einer App, in Berichten und Visualisierungen, manchmal auch in einer Installation oder einer Ausstellung.
Dahinter stehen drei Fragen, die im Studium ineinandergreifen. Die erste ist die klassisch informationswissenschaftliche: Wie werden Informationen erschlossen, organisiert und wiedergefunden? Die zweite kommt aus der Daten- und Informationstechnologie und betrifft Verarbeitung, Auswertung, Modellierung. Die dritte ist die gestalterisch-mediale. Sie entscheidet darüber, ob Information beim Menschen tatsächlich ankommt und sie wird im Informationsmanagement häufig unterschätzt. Informationsdesign steht deshalb bei uns nicht am Ende, wenn alles andere fertig ist. Es zieht sich durch den gesamten Studiengang.


