Geflüchtete können Programmieren lernen

Die Region Hannover fördert die Gründung einer Programmierakademie für Geflüchtete, die Mitarbeiter*innen der Fakultät III zusammen mit der Weiterbildungsabteilung und dem Zentrum für Lehre und Beratung der HsH auf die Beine stellen wollen.

Unter dem Titel „Miteinander – Gemeinsam für Integration“ schrieb die Region Hannover einen Ideenwettbewerb aus. Unter 153 Bewerbungen wurden solche ausgewählt, die die Integration Geflüchteter in der Region effektiv voranbringen können. Zum ersten Mal ist die Hochschule Hannover unter den geförderten Projekten. 

Unter dem Namen „Refugeeks Coding Academy Hannover“ http://refugeeks.de wird die Planung einer Weiterbildungsmaßnahme unterstützt, die Geflüchtete mit abgebrochener oder abgeschlossener akademischer Ausbildung in einem Jahr zum Programmierer ausbildet. Dabei soll es neun Monate lang einen Mix aus Deutschkurs am Vormittag und Programmierkurs am Nachmittag geben, gefolgt von einem dreimonatigen Praktikum in einem Unternehmen. Namhafte niedersächsische Firmen unterstützen die Initiative als Partnerunternehmen, beispielsweise Heise Medien, yeebase/t3n, TUI, VW-IAV, New Yorker, AOK Niedersachsen, Hannover IT und Schluetersche.

Mit den Fördermitteln aus dem Integrationsfonds sollen Vorbereitungen für die Programmierakademie finanziert werden, damit die Ausbildung im Laufe des nächsten Jahres starten kann.