Ausdruckstanz und Bauhausbühne - Transdisziplinäre Projekte der Fakultät III

23.05.2019 - 29.09.2019
18:00 Uhr - 18:00 Uhr

Die Ausstellung stellt die Bauhausbühne vor und setzt sie in den Kontext des Ausdruckstanzes der 1920er Jahre. Tänze nahmen bei den Bühneninszenierungen des Bauhauses einen bedeutenden Stellenwert ein. In einer Art Forschungslabor galt es, die Probleme des Raumes, des Körpers, der Bewegung, der Form, des Lichtes, der Farbe und des Tones zu untersuchen. In Kooperation mit Studierenden der Fakultät III der Hochschule Hannover werden Bezüge zur Gegenwart geknüpft. Transdisziplinäre Projekte wie eine Klanginstallation, experimentelle Filme, ein digitales Spiel, studentische Führungen und Performances im Rahmen der Nacht der Museen am 15. Juni 2019 sowie auf einer Sonderveranstaltung am 25. Juni 2019 füllen Bauhausideen erneut mit Leben.

Veranstal­tungs­ort

Museum August Kestner

Trammplatz 3
30159 Hannover

Experimentelle Miniaturen und Klangfelder im Museum August Kestner

Künstlerische Leitung:  Barbara Hindahl

Technische Leitung:  Klaus Zimmer

Sound als künstlerisches Material – Internationale Design-Studierende der Fakultät III erforschen Alltagsgeräusche nach dem experimentellen Ansatz der Bauhausbühne. Sie zeichnen Innen- und Außenräume rund um das Museum August Kestner akustisch auf, nutzen die verschiedenen Klangcharaktere als Musikinstrumente und erstellen elektronische Kompositionen.

Auf dem Rasenstück auf der Rückseite des Museums lädt ein Klangfeld mit sechs Kanälen dazu ein, die Poesie des alltäglich Hörbaren zu entdecken. Sechs Lautsprecher geben die Kompositionen der Studierenden hintereinander wieder. Akustisches Ausgangsmaterial für die Installation sind Verkehrslärm, das Wummern einer Hausdruckerei im Rathaus, der Schlag der Rathausuhr, Schritte im Kies und auf der Straße. Mithilfe von Effekten und Überlagerungen sind ca. zehn kleine Sechskanal-Stücke verschiedenen Charakters entstanden - eine Referenz an Paul Klee, der im Experiment mit Alltäglichem eine sprudelnde Quelle neuer künstlerischer Formen propagierte.

In einer zweiten Arbeit wird das Aufbranden und Abschwellen des Verkehrs auf dem Friedrichswall akustisch auf den Trammplatz gespült.

Eine Sechskanal-Installation auf dem Sturz des Haupteingangs spielt den chaotischen Straßenlärm direkt in Richtung Straße zurück.

Zwei Konzerte finden am Samstag, 15. Juni, im Rahmen der Langen Nacht der Museen ab 17 Uhr und am Dienstag, 25. Juni, ab 17 Uhr statt.

 

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