4 Studierende der Innenarchitektur beim Preis „bdia ausgezeichnet!" dabei.

Der Landesverband Bremen/Niedersachsen des Bundes Deutscher Innenarchitekten (bdia) hat am 30. Juli 2026 den Preis „bdia ausgezeichnet!" verliehen. Gewürdigt wurden herausragende Abschlussarbeiten aus dem Studiengang Innenarchitektur. Die Jury, bestehend aus Arno Derks, Kristina Kasubke und Carsten Meyer, vergab insgesamt zwei Auszeichnungen sowie zwei Anerkennungen.
Ajsha Müller (Absolventin Wintersemester 2025/26) erhält den Preis für ihre Bachelorthesis „MM1 – Micro Modular 1", betreut von Prof. André Nakonz. Die Arbeit widmet sich dem Wohnraummangel in Großstädten und zeigt exemplarisch alle Kriterien nachhaltigen, zirkulären Bauens, von der Wahl nachwachsender Baustoffe bis zur künftigen Rückbaubarkeit und Weiterverwendung.
Annabell Herrmann (Absolventin Sommersemester 2026) wird für ihre Thesis „WERK • DREI" geehrt, betreut von Prof. Bernd Rokahr. Die Arbeit widmet sich der Revitalisierung eines ehemaligen Industrieareals zu einem niedrigschwellig zugänglichen dritten Ort mit vielfältigen Nutzungsangeboten und überzeugt durch ihre fundierte Recherche und realistische Umsetzbarkeit.
Eine Anerkennung erhielt Linda Siemer für ihren Entwurf „Station 29 – Trauer Raum geben", betreut von Prof.in Anke Bertram. Die Arbeit greift das ernste, oft verdrängte Thema der Trauer auf und entwickelt einen Ort, der unterschiedlichen Nutzergruppen Orientierung und Ankommen ermöglicht.
Ebenfalls eine Anerkennung ging an Merle Herrmann für ihren Entwurf „Räume, die verbinden – Integratives Wohnen in der Südstadt", betreut von Prof.in Anke Bertram. Die Arbeit entwickelt ein integratives Wohnprojekt für studentische und betreute Wohngruppen junger Menschen mit geistiger Behinderung – partizipativ erarbeitet in einem Workshop mit künftigen Nutzer*innen.
Wir gratulieren allen Absolventinnen herzlich zu ihren besonderen Arbeiten und bedanken uns beim bdia Bremen/Niedersachsen für die Wertschätzung!