Übergreifende Lehre - Basis und Schnittmenge aller Designdisziplinen

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Gestaltungsgrundlagen

 

Die Ausbildung von Designer*innen kann sich nicht auf das bloße Bedienen von aktuellen Bedarfsprofilen der Arbeitsmärkte beschränken. Hochschule ist auch der Ort, von dem kreative, innovative Signale in andere gesellschaftliche Bereiche gesendet werden. Damit dieser Anspruch und diese Verpflichtung erfüllt werden können, vermitteln wir unseren Design-Studierenden – unabhängig von ihrer späteren Fachdisziplin - eine konzeptionelle und methodische Basisqualifikation.Über die gesamte Studiendauer verteilt, mit Schwerpunkt in den ersten beiden Semestern, vermitteln wir in den Bachelor-Studiengängen, ergänzend zu und abgestimmt mit den studiengangsspezifischen Lehrinhalten theoretische und praktische Grundlagen:

Raum für Entfaltung schaffen

Ein hohes Kreativpotenzial steckt in all unseren Studierenden – sonst wären sie nicht hier. Doch sind die Anlagen oft noch wenig entwickelt und versteckt. Eine „Kruste“ liegt darüber. Aufgabe der Designgrundlagen ist es, hier umzugraben. Talente freilegen, entdecken und kultivieren. Raum für Entfaltung schaffen. Dabei ist jeder sein eigener Gärtner. Wir verteilen hier die Kreativität nicht – aber schaffen Raum, in dem Kreativität wachsen kann. Ein üppiger reichhaltiger Garten reift heran.Doch vor der Ernte kommt das Ackern! 

Kernkompetenz "Kreativität“

Die entscheidende Kernkompetenz für uns Gestalter ist die „Kreativität“ an sich. Die lässt sich übergreifend für alle Bereiche trainieren. Experimentelles und intuitives Vorgehen wird gefördert. Den eigenen kreativen Prozess kennen und steuern, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die Designer ihr Leben lang im Rucksack haben müssen.

Interdisziplinär Denken – fachbezogen arbeiten

Die heutige Designbranche sucht „Allrounder“ und „Spezialisten“. Beides schließt sich nicht aus, sondern ergänzt sich. In einem bestimmten Fachgebiet besonders gut sein und sich damit auf dem Markt positionieren war immer schon wesentlich. Doch muss der Gestalter bei zunehmend komplexer werdenden Projekten den Blick für das Ganze pflegen.

Flexibilität im Denken, über den Tellerrand schauen

Die gemeinsame Sprache der Gestaltung aus allen Disziplinen wird im Unterricht entdeckt und gesprochen. Dieser gemeinsame Nenner ist wesentlich für die Kommunikation der Disziplinen untereinander. Dazu gehören auf der einen Seite klassische Grundlagen wie Komposition, Farbelehre und Materiallehre. Andererseits gewinnen Kompetenzen wie Selbstorganisation, Teamfähigkeit und „professionelle Spielregeln“ immer höhere Bedeutung.


Lehrinhalte

»Wir sind uns bewusst, dass wir unsere Ziele am besten durch Offenheit und Spaß am gemeinsamen Lernen erreichen können.«

Prof. Dorothee Weinlich
Prof. Dorothee Weinlich

Künstlerisches Arbeiten

Aus künstlerischer Sicht erleben die Studierenden, dass scheinbar alltägliche Materialen und Abläufe verblüffend innovative Perspektiven aufzeigen. Die Kunst, mit vorliegendem Material sofort ins kreative Machen zu kommen, wird im Unterricht trainiert. Wir sind überzeugt, dass das interdisziplinäre Arbeiten eine entscheidende kreative Energie freisetzt, die ein Leben lang anhält. Dabei geht es um das Experimentieren mit freien Gestaltungsvorgängen. Diese Übungen zeigen, wie Aufgabenstellungen spontan bewältigt werden können

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