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Hannover, 19.03.2010
Nummer 5 / 2010

Ein Stolperstein für die Eheleute Rüdenberg

Am Montag, 22. März, um 14.15 Uhr wurde ein Stolperstein für die jüdischen Eheleute Rüdenberg vor ihrem letzten Wohnort an der Podbielskistraße 36 verlegt. Die Fakultät III der Fachhochschule Hannover (FHH) hatte das Geld für den Stolperstein für Elsbeth Rüdenberg gesammelt, der Stein für ihren Mann, Gustav Rüdenberg, wurde vom Stadtarchiv Hannover finanziert. Damit will die FHH einen Beitrag zum Gedenken an die Menschen leisten, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Bei der Verlegung des Stolpersteins durch den Kölner Bildhauer Gunter Demnig waren Frau Dr. Cornelia Regin vom Stadtarchiv Hannover, Prof. Dr. Rolf Hüper, Dekan der Fakultät III, sowie Vertreter der Landeshauptstadt Hannover und der jüdischen Gemeinde Hannover dabei.

Die Ausstellung des Stadtarchivs "Enteignet. Zerstört. Entschädigt." zur Sammlung Rüdenberg war im Sommer 2008 zu Gast bei der Fakultät III - Medien, Information und Design der FHH. Sie erzählte die traurige Geschichte des jüdischen Kunstsammlers Gustav Rüdenberg und seiner Bilder, die er nach Hannover gebracht hatte. Bereits im Herbst 2007 präsentierte das Stadtarchiv Hannover in seinen Räumen die Exponate des Mäzens, die seit Kriegsende schwer beschädigt im Landesmuseum Hannover lagerten. Mithilfe der bei den beiden Ausstellungen erworbenen Spenden konnten diese Stolpersteine für das Ehepaar Rüdenberg finanziert werden. 


  • Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig verlegte einen Stolperstein für die jüdischen Eheleute Rüdenberg

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