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Fotoausstellung „Polizei.Täglich.Technik.“

vom 03.11.2017, 16:00 Uhr bis 19.11.2017, 18:00 Uhr

© Patrick Labitzke
20 Journalistik- und Fotografie-Studierende der Hochschule Hannover gewähren vom 3. bis zum 19. November in der Kunsthalle des Kulturzentrums Faust spannende und oft ungewöhnliche Einblicke in den Alltag der niedersächsischen Polizei. Die Wort- und Bilddokumentationen zeigen die Vielfalt der technischen Ausrüstung der Polizistinnen und Polizisten - von der Taschenlampe über die Dienstwaffe bis hin zum Funkstreifenwagen.

Detaillierte Informationen

Die technische Polizeiausrüstung schützt Leben – sowohl von Bürgern als auch von den 19.000 Polizistinnen und Polizisten in Niedersachsen. Sie erleichtert und „erschwert“ gleichermaßen die Arbeit: Ein Polizist trägt täglich sieben Kilogramm Ausstattung mit sich herum, bei Demonstrationen oder Fußballspielen sind es sogar 18 Kilo – so viel wiegt Körperschutzausstattung samt Helm, Waffe, Schlagstock und Funkgerät. Das bedeutet, damit manchmal weit über zwölf Stunden zu laufen, stehen, bücken, Festnahmen durchführen. Bei jedem Wetter.

Jeder Bereich der polizeilichen Arbeit hat seine technischen Besonderheiten. Zwei Jahre lang haben die Studierenden in Teams, bestehend aus einem Wort- und einem Fotojournalisten, Polizistinnen und Polizisten in elf unterschiedlichen Ressorts in ganz Niedersachen begleitet und deren Arbeit dokumentiert. Sie erlebten die ganze Bandbreite des polizeilichen Alltags: von Streifendienst und Festnahmen über die Langeweile und die Auseinandersetzung mit nichtfunktionierenden Geräten bis zur Hektik einer Silvesternacht, Verkehrskontrollen und dem Schießtraining.

Die Studierenden waren unter anderem mit der Hildesheimer Autobahnpolizei und dem Göttinger Kontaktbeamten unterwegs, lauschten der Kommunikation über Funk bei einem Eishockeyspiel in Langenhangen und begleiteten die Polizei-Motorräder während des Obama-Besuchs in Hannover. Alle Geschichten haben die Wort- und Fotojournalisten gemeinsam erarbeitet. Fotografie-Professor Lars Bauernschmitt betont, dass „es sinnvoll ist, sich regelmäßig mit dem Projektpartner über die Geschichte zu unterhalten und die Eindrücke zu reflektieren, bevor man ein Bild oder einen Text zu Papier bringt.“ Sein Kollege aus dem Studiengang Journalistik Hans-Peter Fischer ergänzt: „Das verbessert jede Geschichte enorm. Leider passiert es im heutigen journalistischen Alltag viel zu selten.“

Und welcher Ausstattungsgegenstand ist denn im Einsatz- und Streifendienst am wichtigsten? Ist es die Schutzweste? Die Waffe? Der Funkstreifenwagen? Beim Betrachten der Fotoreportagen und beim Lesen der Texte wird sofort deutlich, dass der Beruf Polizist nicht von der Ausrüstung geprägt wird, sondern von den Menschen, die ihn ausüben.

Das Gemeinschaftsprojekt „Polizei.Täglich.Technik“ der Polizeiakademie Niedersachsen und der Fakultät III – Medien, Information und Design der Hochschule Hannover ist als eine Wanderausstellung konzipiert und soll Bürgern in ganz Niedersachsen Einblicke in die tägliche Arbeit der Polizei ermöglichen.  


Hinweise zur Teilnahme

Öffnungszeiten: Do-Fr 16 bis 20 Uhr, Sa-So 14 bis 18 Uhr

Oder nach Vereinbarung unter 0511 109 3000

 

Der Eintritt ist frei.

 



Veranstaltungsadresse

Die Kunsthalle des Kulturzentrums Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover


Öffentlichkeitsarbeit und Marketing 09.11.2017  
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