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Symposium: Widerständige Praktiken

vom 13.10.2016 bis 14.10.2016

Vom 13. bis zum 14. Oktober findet das dritte Kurt-Schwitters-Symposium für Designtheorie „Widerständige Praktiken – Design als Orientierungsstrategie“ im Design Center, Expo Plaza 2, statt. Es wird der Frage nachgegangen, wie Gestaltung dabei hilft, sich in einer in Bewegung geratenen Welt zurechtzufinden.

Detaillierte Informationen

Es bewegt sich etwas im Selbstverständnis der Kreativen. Galt bislang Design eher als hilfreich, um Waren und Produkte attraktiver zu machen und modische Trends zu bedienen, so regt sich nun ein neues Selbstbewusstsein. Auch Design kann kritisch sein, kann eingreifen in politische und gesellschaftliche Prozesse.

 

 

Das 3. Kurt-Schwitters-Symposium hat sich die Frage vorgenommen, wie Design und angrenzende Gebiete wie Medien und künstlerische Praktiken Orientierung bieten können in einer Welt, die in Bewegung geraten ist und deren Wertgefüge an Verlässlichkeit verloren hat. Die Frage an die eingeladenen Rednerinnen und Redner aus Praxis und Theorie lautet: Wieviel Widerständigkeit verträgt Design? Wie rebellisch darf oder muss die kreative Klasse agieren? Und kann nicht gerade Gestaltung dazu beitragen, die durch Globalisierung und Migration in Bewegung geratenen tradierten Wege, Werte und Normen einer produktiven Revision zu unterziehen?

 

Rednerinnen und Redner sind: Constantin Alexander, Robert Bramkamp, Elke Gaugele, Stefan Heijnk, Wilfried Köpke, Andrea Kollnitz, Peter Krieger, Cesy Leonard, Kay Marlow, Rolf Nobel, Kai van Eikels, Friedrich Weltzien und Charles Worthen.

 

Hier finden Sie das Programm. 

 

Über das Kurt-Schwitters-Symposium

 

Im Jahr 2014 fand das erste Kurt-Schwitters-Symposium für Designtheorie „Materialschlacht – Design und Krieg“ statt. Das Online-Magazin „Faust“ veröffentlichte einen Aufsatz aus dem Buch „Design und Krieg“, das die Publikation des ersten Symposiums darstellt. In seinem Essay untersucht der Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Friedrich Weltzien zeitgenössische Design-Strategien, die sich als ziviler Ungehorsam definieren lassen. Weltzien möchte zeigen, dass es eine Schnittmenge von Gestaltung und politischem Aktivismus gibt, die sich designtheoretisch fruchtbar machen lässt.

 

Hier ist der Aufsatz zu finden.  

 

Hier kann man das Buch kaufen.


Veranstaltungsadresse

Design Center
Expo Plaza 2
30539 Hannover
Raum: Hörsaal (-2) und Masterlabor (Erdgeschoss)


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fakultät III 27.09.2016  
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