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TV-Workshop "Handicap goes Media"

vom 14.04.2018, 12:00 Uhr bis 15.04.2018, 17:00 Uhr

Niemand ist perfekt! – Das galt beim Workshop „Handicap goes Media“ sowohl auf Seite der Medienmacher als auch der Protagonist*innen. Während des zweitägigen Seminars Mitte April hatten die angehenden Fernsehjournalist*innen Gelegenheit, sich in der Berichterstattung über Menschen mit Behinderung zu erproben und Unsicherheiten und Berührungsängste zu überwinden.

Detaillierte Informationen

Die von außerhalb angereisten Gäste mit Handicap standen größtenteils das erste Mal vor der Kamera und übten gemeinsam mit den Studierenden der Fakultät III typische Interviewsituationen. Für den fachlichen Input sorgten erfahrene Referent*innen: Judyta Smykowski vom Verein Sozialhelden sensibilisierte die Studierenden für eine von Klischees und Vorurteilen befreite Sprache, die nicht die Behinderung, sondern den Menschen in den Mittelpunkt rückt. Medientrainer Stefan Schmädeke, Sina Pflöger und Marian Wintzenburg führten die Gäste mit Handicap behutsam an die Begegnung mit Journalist*innen heran. Professor Fabian Schmieder klärte beide Seiten über das Recht am eigenen Bild auf.

Die Begegnung der Teilnehmer*innen blieb aber nicht auf das Seminar beschränkt. Beim gemeinsamen Abendprogramm sowie in den Pausen kamen sie ins Gespräch. Aktiv geplant wurden außerdem bereits die Videobeiträge zum Thema Inklusion, die die Teilnehmer*innen in den kommenden Wochen gemeinsam umsetzen werden.

Am Workshop nahmen 14 Studierende des Master-Studiengangs Fernsehjournalismus und zwölf junge Erwachsene mit Handicap teil. 

Hintergrund zum Projekt "Handicap goes Media":

Das Projekt "Handicap goes Media" ist eine Kooperation zwischen Hochschule Hannover und Behinderten-Sportverband Niedersachsen. Es wird im Rahmen des Projekts "neXTmosaik" aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

Der Verband will zum einen junge Journalist*innen für die Arbeit mit jungen Menschen mit Behinderungen (z.B. Sportler*innen mit Behinderung) sensibilisieren und letzteren zudem durch die Zusammenarbeit eine umfassende Medienkompetenz vermitteln, die es ihnen erlaubt, sich selbst inkl. Behinderung und ihre Freizeitaktivitäten (z.B. im Sport) mediengerecht zu vermitteln. Auf ihren Gebieten sind Menschen mit Behinderung „Fachleute“, in der medialen Kommunikation sollen sie es werden. Zugleich sollen die jungen Journalist*innen Grenzen und Scheu bei der Zusammenarbeit und Berichterstattung mit Menschen mit Handicap überwinden und professionelle Beiträge umsetzen.

Mehr Informationen zum Förderprojekt sowie zu dem bisherigen Projektverlauf: http://www.nextmosaik.de/projekte/nextmosaik-projekte/projekt/projekt/handicap-goes-media/tab/kurzbeschreibung.html

 




Öffentlichkeitsarbeit und Marketing 23.04.2018  
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