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Gestaltungsgrundlagen

Prof. Dorothee Weinlich | Interdisziplinäre Gestaltungsgrundlagen
Abteilung Medien, Information und Design

Koordination der interdisziplinären Gestaltungsgrundlagen für das 1. und 2. Semester BA
Module "Gestaltungsgrundlagen" 


Gestaltungsgrundlagen – Raum für Entfaltung schaffen

Ein hohes Kreativpotenzial steckt in all unseren Studierenden – sonst wären sie nicht hier. Doch sind die Anlagen oft noch wenig entwickelt und versteckt. Eine „Kruste“ liegt darüber. Aufgabe der Designgrundlagen ist es, hier umzugraben. Talente freilegen, entdecken und kultivieren. Raum für Entfaltung schaffen. Dabei ist jeder sein eigener Gärtner. Wir verteilen hier die Kreativität nicht – aber schaffen Raum, in dem Kreativität wachsen kann. Ein üppiger reichhaltiger Garten reift heran. 

Doch vor der Ernte kommt das Ackern!


Kernkompetenz "Kreativität“

Die entscheidende Kernkompetenz für uns Gestalter ist die „Kreativität“ an sich. Die lässt sich übergreifend für alle Bereiche trainieren. Experimentelles und intuitives Vorgehen wird gefördert. Den eigenen kreativen Prozess kennen und steuern, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die Designer ihr Leben lang im Rucksack haben müssen.

 


Interdisziplinär Denken – fachbezogen arbeiten

Die heutige Designbranche sucht „Allrounder“ und „Spezialisten“. Beides schließt sich nicht aus, sondern ergänzt sich. In einem bestimmten Fachgebiet besonders gut sein und sich damit auf dem Markt positionieren war immer schon wesentlich. Doch muss der Gestalter bei zunehmend komplexer werdenden Projekten den Blick für das Ganze pflegen.


Flexibilität im Denken, über den Tellerrand schauen

Die gemeinsame Sprache der Gestaltung aus allen Disziplinen wird im Unterricht entdeckt und gesprochen. Dieser gemeinsame Nenner ist wesentlich für die Kommunikation der Disziplinen untereinander. Dazu gehören auf der einen Seite klassische Grundlagen wie Komposition, Farbelehre und Materiallehre. Andererseits gewinnen Kompetenzen wie Selbstorganisation, Teamfähigkeit und „professionelle Spielregeln“ immer höhere Bedeutung.

 Konzeption, Argumentation, Präsentation und Dokumentation werden vor allem in der Projektarbeit mit den Dozenten-Tandems erarbeitet und bei der Abschlusspräsentation im Rahmen des „Review“ praktisch erprobt.

Koordinatorin der Gestaltungsgrundlagen: Prof. Dorothee Weinlich
dorothee.weinlichat-zeichenhs-hannover.de


 

 




Dorothee Weinlich 22.05.2014  
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