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HsH  /  Fakultät III /  Studium /  Bachelor-Studiengänge /  WS 2007/2008 /  Diplomarebite von Ivon Svienty 

Diplomarbeit Iwona Swienty WS 07_08

 Thema:                       „by Bahlsen“ - Flagshipstore

Aufgabe und Ziel:

Mit dem ersten Flagshipstore Bahlsens entsteht eine neue, zeitgemäße Plattform, um Bahlsen und seine Produkte dem Endverbraucher näher zu bringen und das Image zu fördern.
Zu den Produkten gehören Kekse und Kuchen in allen möglichen Variationen der Marken Leibniz und Bahlsen. Das Konzept sieht eine Art „offene Backkultur“ mit Café und Backstube vor. Hier wird dem Endverbraucher ermöglicht, die süßen, frisch zubereiteten Backwaren vor Ort zu genießen und einen Einblick in die Herstellung dieser zu bekommen. Backkurse für Familien/Freunde und Kindergruppen machen Bahlsen erlebbar. Der Verkaufsservice bietet dem Kunden an, die frischen Küchlein und Kekse auch zu Hause zu verkosten. Das neue Gastronomiekonzept „by Bahlsen“ spiegelt das Wesen des Unternehmens wieder und setzt die Wertigkeit der Produkte in einen neuen, gestalterischen Kontext. Als Standort für den Store wurde eine Fläche in der Ernst-August-Galerie in Hannover gewählt, welche im Herbst 2008 öffnet.

Der Entwurf:
„Wir versüßen das Leben“ lautet das Versprechen, das das Familienunternehmen Bahlsen seinen Kunden mit dem Kauf seiner Produkte mit auf den Weg gibt. Das Gebäck aus dem Hause Bahlsen steht für Genuss und Lebensfreude. Das Unternehmen orientiert sich stets am Wandel von Lebenssituationen und Gewohnheiten der Verbraucher und überrascht so immer wieder mit neuen Köstlichkeiten. Mit großer Motivation, Offenheit für Zukünftiges, Neugierde und Kreativität reagiert Bahlsen auf Marktgegebenheiten und setzt neue Impulse und verfolgt dabei immer eine klare Strategie, ohne die Werte aus den Augen zu verlieren. Eine klare, lebendige Linie verfolgt auch der neue Flagshipstore „by Bahlsen“.
Ein raumbildendes Element – das weiß, leuchtende Band – bildet das Highlight. Es fließt vom Eingang in den Mittelpunkt des Raumes und leitet den Besucher in das Café. Es öffnet sich dem Gast entgegen und lädt zum Genuss ein. Das Band vereint die Backstube und den Servicebereich, es präsentiert sich offen im Raum, so dass der Blick in die Backstube möglich ist und somit auch auf die Herstellung der Backwaren. Hier werden gleichermaßen Moderne und Tradition miteinander verbunden – letzteres durch die Rückkehr zur traditionellen Backweise in der Backstube, der Art des Verkaufs und gestalterischen Elementen.
Das weiße Band erweckt einen monolithischen Eindruck. Das Spiel zwischen glatter Fläche und der hinterleuchteten Ornamente ist angelehnt an Entwürfe verschiedener Künstler, die mit Bahlsen zusammengearbeitet haben.
Das Café präsentiert sich zurückhaltend und klar gegliedert in einer schlichten Eleganz, so wie die früheren Musterläden Bahlsens zur Zeit des Wiener Jugendstils. Das Holz, sowie das Gold schaffen eine warme Atmosphäre. Die Thematik des Ornaments findet hier Einzug in Form der Maserung des Holzes.
Ebenso raumbildend wirkt die vorgesetzte Wand mit einer Bandoptik, diese lässt Einbauten optisch verschwinden. Auch die Türen in dieser Wand, die zum dahinter liegenden Block mit den Nutzungsräumen für Personal, Lager und WC führen, verschwinden optisch. Aussparungen in der Wand nehmen verschiedene Funktionen auf.
Insgesamt präsentiert sich der Flagshipstore offen und ehrlich wie das Unternehmen und vermittelt Qualität und ein positives Lebensgefühl ebenso wie das Bahlsen Gebäck. Die Verbindung von Tradition und Moderne stellt die wichtigsten Ansprüche an den Flagshipstore, denn sie bildet das Erfolgsrezept des Unternehmens Bahlsen.




Suzanne Koechert 03.01.2009  
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