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»Optimum White Cube?«

© Foto: Aline Gwose, Michael Herling
Forschungsprojekt (gefördert durch EFRE)
Der White Cube, das Konzept des weißen und nüchternen Ausstellungsraums, dominiert seit 60 Jahren die Präsentation von Moderner und Zeitgenössischer Kunst in Museen. Er hat damit zahlreiche gesellschaftliche und künstlerische Umbrüche überlebt. Ob dieses Ausstellungskonzept tatsächlich den heutigen Rezeptionsgewohnheiten und -vorlieben entspricht und ob es aktuellen künstlerischen Fragestellungen einen optimalen Hintergrund bietet, wird jedoch in der kunstwissenschaftlichen Literatur und musealen Praxis heute kaum hinterfragt. Besucherstudien von Museen zeigen, dass große Teile der Gesellschaft Kunstmuseen fern bleiben. Inwieweit trägt der White Cube zur mangelnden Beliebtheit des kulturellen Angebots bei? Diese Lücke will das geplante Forschungsprojekt versuchen zu füllen. Mithilfe von Evaluation, Leitfadenentwicklung und Diskussion ist geplant, eine fundierte Beurteilung des Konzepts des White Cube anzufertigen, um das Medium Kunstausstellung interessanter zu machen, vielleicht sogar auch um etwaige Entwicklungsrückstände bei der Gestaltung von Ausstellungsräumen zu überwinden. Kontakt: Prof. Suzanne Koechert Dipl. Ing. Martina Wiedleroither martina.wiedleroither@fh-hannover.de Fakultät III – Studiengang Innenarchitektur (Raum A4.03) Expo Plaza 2 30539 Hannover Weitere Beteiligte: Dietmar Kepplinger (Fa. Kondeor Wien) Svenja Schäfer Christiane Oppermann Daniel Barth Hanna Niemeyer Julia-Maria Blesin Stefanie Wahl Clarissa Rackow Mareike Witte Marie Märgner Rouven Dürre Lucas Golombek Das Projekt wird durch EFRE finanziert. Neben dem Malereibetrieb Grube GmbH (Hannover) und dem Designbüro Hesse Blandzinski GbR (Hannover/Hamburg) konnte das Sprengel Museum Hannover als Kooperationspartner für das Forschungsprojekt gewonnen werden. Für eine Besucherevaluation stellte das Museum einen Teil seiner Räumlichkeiten und Kunstwerke zur Verfügung, für rund 180 Gäste öffnete es seine Türen während einer von uns veranstalteten Fachtagung. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Ergebnisse unserer Forschung erstmals vorgestellt und mit renommierten Fachleuten aus den Bereichen Kunst und Architektur diskutiert: Es sprachen und referierten u.a. Dr. Ulrich Krempel (Direktor Sprengel Museum Hannover), Alexander Koch (Galerie KOW Berlin), Dr. Barbara Steiner (Freie Kuratorin), Werner Reiterer (Freier Künstler/Wien), Prof. Peter G. Richter (Architekturpsychologe, Dresden).

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…lieber gleich Architektur studieren?

Nachforschungen über das mangelnde Interesse von Männern am Innenarchitekturstudium und Entwicklung einer Strategie zur Information und Begeisterung potenzieller Bewerber.
Ein Forschungsprojekt an der Fachhochschule Hannover, Fakultät III, Abteilung Design und Medien Projektleitende: Prof. Suzanne Koechert, Prof. Anke Bertram, Studiengang Innenarchitektur Im Studiengang Innenarchitektur der Fachhochschule Hannover beträgt der männliche Anteil der Studierenden der letzten Jahre nicht mal 17%. Dabei bietet das Berufsfeld der Innenarchitektur weit mehr als dekoratives „Kissen knicken“ – so sind z.B. im technischen Bereich, in der Informatik und im Projektmanagement Kompetenzen gefragt, die ebenso den Männern zugeschrieben werden. In einem Forschungsprojekt ab dem WS 2011/12 möchten wir dieser Situation auf den Grund gehen und eine Strategie entwickeln, mit der sich schon im Vorfeld der Studienwahl Missverständnisse über das Studium und das Arbeitsfeld der Innenarchitektur ausräumen lassen. Der konkrete Schwerpunkt des Projektes lässt sich festlegen, wenn sichtbar ist, wo die Ursachen dafür liegen, dass in Hannover so wenig Männer Innenarchitektur studieren. Die Wahl der Projektpartner ist von einer sich daraus ableitenden Zielsetzung abhängig (Hochschulen, Berufsverbände, Industrie, Fachzeitschriften…). Die das Forschungsprojekt vorbereitende Untersuchung und damit die Festlegung einer konkreten Zielsetzung finden im SS 2011 statt. Zunächst wird es um eine breit gefächerte Grundlagenarbeit gehen.





Sabine Warnecke 24.04.2012  
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