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GAF-Ausstellung „Flucht“ 

vom 16.02.2017 bis 26.03.2017

© Ali Nouraldin
Vom 16. Februar bis zum 26. März zeigt die Galerie für Fotografie in Hannover (GAF) die Ausstellung „Flucht“ von Emin Özmen, Ali Nouraldin, Ole Spata und Gordon Welters. Die Vernissage findet am Mittwoch, 15. Februar, um 19:00 Uhr in den Galerieräumen an der Seilerstraße 15d statt.

Detaillierte Informationen

In den letzten Jahren flohen Hunderttausende vor Krieg, Verfolgung, Unterdrückung und Elend nach Europa. Sie kamen aus Ländern Afrikas, aus Syrien, Afghanistan, Irak, Iran und Pakistan. Auf ihrem langen Weg nahmen sie Strapazen, Demütigungen und Ungewissheit in Kauf. Nicht selten riskierten sie gar ihr Leben.

 

In der Ausstellung »Flucht« widmen sich vier Fotografen in ihren Serien und Reportagen dem Schicksal von Flüchtlingen.

 

Der türkische Fotograf Emin Özmen, 32, zeigt in seiner schwarzweißen Serie das Drama der Flucht von Syrien oder dem Irak über die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien, Ungarn, Österreich bis nach Deutschland.

 

Die Flüchtlingskatastrophe mit ihren dramatischen Szenen hat einige Orte europaweit in den Mittelpunkt der Nachrichten gerückt, die wir zuvor kaum wahrgenommen haben. Im griechischen Idomeni, einem an sich bedeutungslosen Kaff an der Grenze zu Mazedonien, wurden über 12.000 Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Deutschland aufgehalten und mussten dort in Zelten bei Kälte und Regen viele Tage lang ausharren. Der Fotograf Ali Nouraldin, 31, hat sie auf dieser Station ihrer wochenlangen Flucht fotografiert.

 

Wie kein anderer deutscher Fotograf hat der 41–jährige Berliner Gordon Welters fotografisch dokumentiert, wie sich die Willkommenskultur für die Flüchtlinge in unserem Land auswirkt. Das reicht vom völlig überforderten Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Berlin Moabit - der zentralen Berliner Aufnahmestelle – über das Kirchenasyl, das die Gemeinde der Hamburger St. Pauli Kirche Flüchtlingen gewährt hat, bis hin zu Unterkünften überall in Deutschland und den Anfängen eines normalen Lebens in einem fremden Land.

 

Der erst 24-jährige hannoversche Fotostudent Ole Spata hat die kleine Reportage über das Mandela Team des FC Lehrte fotografiert. Die Fußballmannschaft, die nur aus Flüchtlingen besteht, spielt regulär in der 4. Kreisklasse. Was der FC Lehrte hier leistet, ist aber längst mehr als nur sportliche Beschäftigungstherapie für die teilweise traumatisierten Flüchtlinge und darum so beispielhaft.

 

 

Die Galerie ist donnerstags bis sonntags geöffnet, von 12 bis 18 Uhr.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Alle weiteren Informationen sind auf der Website der Galerie für Fotografie (GAF) zu finden.


Veranstaltungsadresse

Galerie für Fotografie (GAF)
Seilerstr. 15d
30171 Hannover


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fakultät III 16.03.2017  
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