Aktivitäten
HsH  /  Fakultät III /  Aktivitäten /  Forschung 

"Optimum White Cube"

Forschungsprojekt (gefördert durch EFRE)

Laufzeit: 15.01.2011 – 15.06.2012

Der White Cube, das Konzept des weißen und nüchternen Ausstellungsraums, dominiert seit 60 Jahren die Präsentation von Moderner und Zeitgenössischer Kunst in Museen. Er hat damit zahlreiche gesellschaftliche und künstlerische Umbrüche überlebt. Ob dieses Ausstellungskonzept tatsächlich den heutigen Rezeptionsgewohnheiten und -vorlieben entspricht und ob es aktuellen künstlerischen Fragestellungen einen optimalen Hintergrund bietet, wird jedoch in der kunstwissenschaftlichen Literatur und musealen Praxis heute kaum hinterfragt. Besucherstudien von Museen zeigen, dass große Teile der Gesellschaft Kunstmuseen fern bleiben. Inwieweit trägt der White Cube zur mangelnden Beliebtheit des kulturellen Angebots bei?

Diese Lücke will das geplante Forschungsprojekt versuchen zu füllen. Mithilfe von Evaluation, Leitfadenentwicklung und Diskussion ist geplant, eine fundierte Beurteilung des Konzepts des White Cube anzufertigen, um das Medium Kunstausstellung interessanter zu machen, vielleicht sogar auch um etwaige Entwicklungsrückstände bei der Gestaltung von Ausstellungsräumen zu überwinden.

Kontakt:

Prof. Suzanne Koechert / Dipl. Ing. Martina Wiedleroither

Fakultät III, Expo Plaza 2, Raum 4.10


IDE-EDI: Internetplattform für Modedesigner

Hochschule Hannover präsentierte innovatives E-Learning-Projekt 

Auf der Cebit 2006 präsentierten Studierende der Hochschule Hannover gemeinsam mit Kommilitonen der europäischen Partnerhochschulen La Martinière Terreau in Lyon (Frankreich) und der Kymenlaakso Polytechnic in Kouvola (Finnland) die erste europäische Internetplattform für Modedesigner. 






„Das viersprachige europäische E-Learning-Bildungsmodell IDE-EDI verbessert innereuropäische Kommunikation und Handlungsfähigkeit zwischen Lehrenden, Lernenden und Partnerfirmen aus der Mode- und Textilwirtschaft“, sagt Prof. Tuula Salo, Projektleiterin der didaktischen Internetplattform IDE-EDI an der FH Hannover. Mit Hilfe des neuen E-Learning-Angebots sollen europäische Nachwuchsdesigner effektiv und umfassend auf die Bedürfnisse des internationalen Marktes vorbereitet werden.IDE-EDI macht Kulturunterschiede beim Designstudium, bei der Entwicklung von Produkten und Konzepten für den europäischen Markt sowie Prozesse der Vermarktung verständlich und hilft, daraus entstehende Probleme innovativ und zielgruppengerecht anzugehen. Studierende und Lehrende aller Partnerhochschulen und eingebundenen Partnerfirmen nutzen die Plattform zum Lernen und Lehren von Designprozessen und als Kommunikationstool.„Dieses interaktive Bildungsmodell ist beispielhaft auch auf zahlreiche branchenfremde Projektunternehmungen übertragbar, in denen Bildungsvorsprung und aktive Konzeptpositionierung gefragt sind“, betont Prof. Tuula Salo.


Die didaktische Internetplattform IDE-EDI ist ein von der EU finanziertes und gefördertes dreijähriges Forschungsprojekt der Kymenlaakso Polytechnic (Finnland) und ihrer europäischen Partnerhochschulen. Das europäische EU-Förderprogramm Leonardo da Vinci unterstützt den Technologie-Transfer zwischen europäischen Partnern durch neue Wege der beruflichen Bildung und Qualifikation.

Um die Lehrmethoden der IDE-EDI-Plattform zu verdeutlichen, ist im Rahmen einer Projektarbeit Bekleidung für den modernen Menschen entstanden.

IDE-EDI-Projekt: Bekleidung für die „Multitasking“-Gesellschaft ― Tägliche Modenschau auf der Cebit 2006

Welche Anforderungen stellt der moderne Mensch an seine Kleidung? Wie kann Kleidung die fließenden Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeitleben oder sogar verschiedenen Kulturen vereinbaren?

Auf der CeBIT 2006 präsentierten erstmals 30 Studentinnen der Fachhochschule Hannover ihre Bekleidungsvisionen für den „Multitasking“- bzw. „simultanen“ Menschen. Mehrmals täglich zeigten sie ihr Projekt als dynamische Multimedia-Performance auf der Bühne am Stand der Niedersächsischen Hochschulen. Zusätzlich fand die Schau täglich um 16:45 Uhr auf der Bühne des „future parc“ statt.

„Wir haben die modischen Bedürfnisse der „Simultanten“ erforscht und experimentelle mobile Designs entwickelt“, sagt Prof. Martina Glomb. Die ehemalige Designerin der britischen Mode-Ikone Vivienne Westwood ist mit ihren Studierenden permanent auf der Suche nach innovativen Materialien, Technologien und Ideen.

„Im Zentrum unserer Performance stand eine Vision des modernen Menschen im Umgang mit Zeitverdichtung und Simultanität“, betont Glomb. Die Suche nach intelligenten Lösungen machte auch vor dem klassischsten aller Kleidungsstücke nicht halt: Dipl. Des. Sun Jong An hat mit den Studentinnen einen „i-Blazer“, den intelligenten Blazer, entwickelt.

Unterstützt wurden die Designer durch das renommierte Textilunternehmen Rosner. Bereits zuvor sorgte Rosner mit der Multimedia-Jacke mp3blue weltweit für Furore. Gemeinsam mit den Hannoveraner Studentinnen will das Unternehmen den boomenden Markt für „wearable electronics“ weiter ausbauen und hilft mit technischem Zubehör und Know-how.

Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

Fachhochschule Hannover, FB Design und Medien

Prof. Tuula Salo, Dipl. Des. Sandra Düwel
Telefon 0511-9296 2353 / 2355
E-Mail: tuula.salo@dm.fh-hannover.de
E-Mail: sandra.duewel@dm.fh-hannover.de

Prof. Martina Glomb / Dipl. Des. Sun Jong An
Telefon 0511-9296 2354 / 2352
E-Mail: martina.glomb@dm.fh-hannover.de
E-Mail. sun-jong.an@dm.fh-hannover.de

Weitere Infos gibt es bei der Pressestelle des Fachbereichs:
Telefon 0511 ― 92 96 23 77 oder E-Mail: pressestelle@dm.fh-hannover.de




SummIt-BMT (Summarize It in Bone Marrow Transplantation) 2

Laufzeit: August 2003 – 31. Dezember 2005
SummIt-BMT soll im Sinne einer evidenzbasierten Medizin Ärzten in der Knochenmarktransplantation den neuesten Stand der Kenntnis schnell zugänglich machen, indem es mit kognitiv fundierten Verfahren Wissen aus dem WWW zusammenfasst. Der in der ersten Projektphase entwickelte Prototyp eines domänenspezifischen Systems zum WWW-Zusammenfassen wird wissenschaftlich und anwendungsorientiert weiterentwickelt. Schwerpunkte der zweiten Projektphase: eine Werkbank zur Pflege und Weiterentwicklung der Ontologie, eine systematische Ontologiepflege und -weiterentwicklung, die Erweiterung bestehender und die Integration zusätzlicher Agenten, eine Online-Hilfe, die Weiterentwicklung von Szenarios, eine betriebssichere Multiuser-Netzimplementierung des Systems, die Integration in drahtlose Netze mit PDAs und eine Evaluierung des Systems.

Betreuende Dozentin: Prof. Dr. Brigitte Endres-Niggemeyer



Mehr auf der Projektwebseite




Webmaster Fakultät III 19.01.2012  
 Suchen

Veranstaltungen