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Die Veranstaltungswirtschaft und ihr Personal

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Forschungsprojekt im Studiengang Veranstaltungsmanagement untersucht Nachfragestrukturen und Angebotsprofile von Ausbildung und Weiterbildung in der Veranstaltungswirtschaft in Kooperation mit AUMA.

Während die Gesellschaft einen Trend zur Eventisierung erlebt und die Veranstaltungswirtschaft boomt, steckt die Professionalisierung des Personals mittels Ausbildung und Weiterbildung noch weitgehend in den Kinderschuhen. Nur zögerlich etablieren sich neben den für den Markt inzwischen klassischen Ausbildungsgängen wie Kauffrau / Kaufmann für Veranstaltungen oder Veranstaltungstechnik, sowie einigen wenigen renommierten Studienangeboten neue Bachelor- und Master-Studiengänge und andere eigenständige Weiterbildungsangebote, die gezielten Zugang zum breiten Berufsfeld des Veranstaltungsmanagements bieten. Das relativ junge Angebot des Bildungssystems für diesen (noch sehr stark in der Entwicklung begriffenen) Wirtschaftsbereich ist nicht vollständig transparent. Unklar bleibt bislang aber ebenso, welche Anforderungen auf Seiten der Organisationen und Unternehmen tatsächlich gestellt, also welche Qualifikationsprofile dort für welche Tätigkeiten in einem sich schnell verändernden Markt erwartet werden. Andersherum ist allenfalls vereinzelt erkennbar, welche Aus- und Weiterbildungsangebote im Detail welche Qualifizierungsprofile zur Verfügung stellen. Begründet vermutet werden kann, dass die Qualifizierungs- und Weiterbildungsstrategien der Unternehmen auch deshalb oft unabhängig von den Angeboten stattfinden und eher dem Charakter des „training-on-the-job“ entsprechen.

Fehlende Transparenz der Angebotslage auf Seiten der Bildungsanbieter und eine unklare Profilierung der Einzelangebote charakterisieren damit ebenso wie unklare Nachfragestrukturen auf Seiten der Akteure der Veranstaltungswirtschaft die Ausgangslage.

Das Forschungsprojekt wird realisiert durch den Studiengang Veranstaltungsmanagement der Hochschule Hannover in Kooperation mit dem Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft AUMA e.V. .

Weitere Infos: http://f3.hs-hannover.de/aktivitaeten/veranstaltungen/sys/ss-2015/2015-07-14-forschungsprojekt-kopperation-mikt-dem-auma-ev/index.html


Kontakt

Dipl.-Päd. Kerstin Bolm
Expo Plaza 12
30539  Hannover
Raum: 4.81
Tel.: +49 511 9296-2591
E-Mail: kerstin.bolmat-zeichenhs-hannover.de

Prof. Dr. Gernot Gehrke
Expo Plaza 12
30539  Hannover
Raum: 4.83
Tel.: +49 511 9296-2684
Fax.: +49 511 9296-992684
E-Mail: gernot.gehrkeat-zeichenhs-hannover.de

Daniela Spott de Barrera, M.A.
Expo Plaza 12
30539  Hannover
Raum: 4.79
Tel.: +49 511 9296-2590
Fax.: +49 511 9296-992684
E-Mail: daniela.barreraat-zeichenhs-hannover.de



Promotion "Cataloguer Support in Cultural Heritage"

Am Freitag, 6. November 2015, ist Luit Gazendam an der Vrije Universiteit Amsterdam (VU) auf seiner Dissertation Cataloguer Support in Cultural Heritage promoviert. Luit Gazendam wurde gemeinsam von den Professoren Guus Schreiber (VU Amsterdam) und Christian Wartena (Hochschule Hannover) betreut. In seiner Doktorarbeit untersucht Luit Gazendam, wie die Formal- und Sacherschließung in einem audiovisuellen Archiv, insbesondere im Archiv der Niederländischen öffentlich-rechtlichen  Fernsehsender Beeld en Geluid in Hilversum, durch automatisierte Methoden unterstützt werden kann.

Weitere Information:
VU Amsterdam Arbeit
VU Amsterdam Agenda

Kontakt

Prof. Dr. Christian Wartena
E-Mail: christian.wartenaat-zeichenhs-hannover.de



„Slow Fashion“ Forschungsverbund InNaBe

Maria Silies

Mehr Nachhaltigkeit ist im Handlungsfeld 'Bekleidung' nicht allein durch eine umwelt- und sozialverträglichere Produktion oder höhere Ressourceneffizienz zu erreichen, notwendig ist auch eine gleichzeitige Absenkung des Konsumniveaus, eine Verringerung des Massendurchsatzes von Kleidung und damit verbunden eine Verlängerung der Nutzungsphase ('Slow Fashion'). Das bedeutet, dass der gesamte Herstellungsprozess vom Modedesign bis zum fertigen Produkt auf eine hohe Wertschätzung der Kleidungsstücke, eine lang anhaltende Attraktivität und materielle Nutzbarkeit sowie eine gute Wiederverwertbarkeit auszurichten ist.

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts „Slow Fashion: Gestalterische, technische und ökonomische Innovationen für massenmarkttaugliche nachhaltige Angebote im Bedarfsfeld 'Bekleidung (INNABE)“ wird untersucht, ob und wie Innovationen in den Bereichen Modedesign und -entwurf, Textiltechnik, Kleidungsproduktion und Dienstleistungsangebote dazu beitragen können, die Nutzungsphase von Kleidung zu verlängern. Außerdem wird analysiert, wie der Diffusionsprozess innovativer Angebote für nachhaltigere Bekleidung über die avantgardistischen und ökologisch orientierten Milieus hinaus in die (bürgerlichen) Mainstream-Milieus gelingen und gefördert werden kann. Grundlage dafür ist die Untersuchung fördernder und hemmender Faktoren für einen nachhaltigeren Kleidungskonsum. Von zentraler Bedeutung für das Projekt ist die Zusammenarbeit mit Praxisakteuren aus den Bereichen Herstellung, Handel und Verwertung von Bekleidung.

Der Fokus des Teilprojektes 2 " Design und Trends" unter der Leitung von Prof. Martina Glomb liegt auf der Entwicklung und Erprobung nachhaltiger Designmethoden zur Erhöhung der Attraktivität und Verlängerung der Nutzungsphase von Bekleidung und Mode.

Die Projektleitung des interdisziplinären Forschungsverbundes liegt beim Dr. Silke Kleinhückelkotten vom Ecolog- Institut für Sozialökologische Forschung und Bildung aus Hannover. Weitere Verbundpartner sind die Hochschule Reutlingen, Reutlingen Research Institute- Forschungsgruppe Verfahrenstechnik und Produktentwicklung, die Leuphana Universität Lüneburg- Centre for Sustainability Management (CSM) und die MSH Medical School Hamburg.

Das Forschungsprojekt läuft vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2017.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Kontakt
Projektleitung
Prof. Martina Glomb
martina.glombat-zeichenhs-hannover.de

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Beatrix Landsbek (M.A)
beatrix.landsbekat-zeichenhs-hannover.de




"Optimum White Cube"

Forschungsprojekt (gefördert durch EFRE)

Laufzeit: 15.01.2011 – 15.06.2012

Der White Cube, das Konzept des weißen und nüchternen Ausstellungsraums, dominiert seit 60 Jahren die Präsentation von Moderner und Zeitgenössischer Kunst in Museen. Er hat damit zahlreiche gesellschaftliche und künstlerische Umbrüche überlebt. Ob dieses Ausstellungskonzept tatsächlich den heutigen Rezeptionsgewohnheiten und -vorlieben entspricht und ob es aktuellen künstlerischen Fragestellungen einen optimalen Hintergrund bietet, wird jedoch in der kunstwissenschaftlichen Literatur und musealen Praxis heute kaum hinterfragt. Besucherstudien von Museen zeigen, dass große Teile der Gesellschaft Kunstmuseen fern bleiben. Inwieweit trägt der White Cube zur mangelnden Beliebtheit des kulturellen Angebots bei?

Diese Lücke will das geplante Forschungsprojekt versuchen zu füllen. Mithilfe von Evaluation, Leitfadenentwicklung und Diskussion ist geplant, eine fundierte Beurteilung des Konzepts des White Cube anzufertigen, um das Medium Kunstausstellung interessanter zu machen, vielleicht sogar auch um etwaige Entwicklungsrückstände bei der Gestaltung von Ausstellungsräumen zu überwinden.

Kontakt:

Prof. Suzanne Koechert / Dipl. Ing. Martina Wiedleroither

Fakultät III, Expo Plaza 2, Raum 4.10


Green Economy – Forschung zur öffentlichen Wahrnehmung und Kommunikation von Biokunststoffen als Baustein einer nachhaltigen Wirtschaft

Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Biokunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffen erweisen sich vor dem Hintergrund schwindender Erdölressourcen – der stofflichen Grundlage herkömmlicher Kunststoffe – als eine zukunftsweisende Alternative.

Für die Etablierung innovativer Produktentwicklungen aus Biokunststoff ist die Identifikation von kommunikativen Transformationstreibern und -blockaden bedeutend. Im Rahmen der vom BMBF geförderten Forschungsplattform „Neue Wege, Strategien, Geschäfts- und Kommunikationsmodelle für Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft“ (BiNa) wird in der Abteilung Information und Kommunikation unter der Leitung von Prof. Dr. Wiebke Möhring die öffentliche Wahrnehmung des Themas Biokunststoffe sowie dessen öffentliche Kommunikation aus verschiedenen Perspektiven mit Hilfe von inhaltsanalytischen Untersuchungen, Experteninterviews, Gruppendiskussionen und einer bevölkerungsrepräsentativen Bevölkerungsumfrage erfasst und analysiert. Ziel ist die abschließende Ausarbeitung von Kommunikationsstrategien und Handlungsempfehlungen für Biokunststoffe als wichtiger Baustein der Green Economy in Deutschland. Die interdisziplinäre Forschungsplattform BiNa wird vom Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe (IfBB) an der Fakultät II der Hochschule Hannover geleitet. Weitere Verbundpartner sind das Fraunhofer IBP – Abteilung ganzheitliche Bilanzierung, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik der TU Braunschweig und B.A.U.M. e.V..

Weitere Informationen zum Teilprojekt „Wahrnehmung und Kommunikation“ finden sich hier.

Kontakt
Julia-Maria Blesin (M.A.)
Julia-Maria.Blesinat-zeichenhs-hannover.de
0511-9296-2666


IDE-EDI: Internetplattform für Modedesigner

Hochschule Hannover präsentierte innovatives E-Learning-Projekt 

Auf der Cebit 2006 präsentierten Studierende der Hochschule Hannover gemeinsam mit Kommilitonen der europäischen Partnerhochschulen La Martinière Terreau in Lyon (Frankreich) und der Kymenlaakso Polytechnic in Kouvola (Finnland) die erste europäische Internetplattform für Modedesigner. 






„Das viersprachige europäische E-Learning-Bildungsmodell IDE-EDI verbessert innereuropäische Kommunikation und Handlungsfähigkeit zwischen Lehrenden, Lernenden und Partnerfirmen aus der Mode- und Textilwirtschaft“, sagt Prof. Tuula Salo, Projektleiterin der didaktischen Internetplattform IDE-EDI an der FH Hannover. Mit Hilfe des neuen E-Learning-Angebots sollen europäische Nachwuchsdesigner effektiv und umfassend auf die Bedürfnisse des internationalen Marktes vorbereitet werden.IDE-EDI macht Kulturunterschiede beim Designstudium, bei der Entwicklung von Produkten und Konzepten für den europäischen Markt sowie Prozesse der Vermarktung verständlich und hilft, daraus entstehende Probleme innovativ und zielgruppengerecht anzugehen. Studierende und Lehrende aller Partnerhochschulen und eingebundenen Partnerfirmen nutzen die Plattform zum Lernen und Lehren von Designprozessen und als Kommunikationstool.„Dieses interaktive Bildungsmodell ist beispielhaft auch auf zahlreiche branchenfremde Projektunternehmungen übertragbar, in denen Bildungsvorsprung und aktive Konzeptpositionierung gefragt sind“, betont Prof. Tuula Salo.


Die didaktische Internetplattform IDE-EDI ist ein von der EU finanziertes und gefördertes dreijähriges Forschungsprojekt der Kymenlaakso Polytechnic (Finnland) und ihrer europäischen Partnerhochschulen. Das europäische EU-Förderprogramm Leonardo da Vinci unterstützt den Technologie-Transfer zwischen europäischen Partnern durch neue Wege der beruflichen Bildung und Qualifikation.

Um die Lehrmethoden der IDE-EDI-Plattform zu verdeutlichen, ist im Rahmen einer Projektarbeit Bekleidung für den modernen Menschen entstanden.

IDE-EDI-Projekt: Bekleidung für die „Multitasking“-Gesellschaft ― Tägliche Modenschau auf der Cebit 2006

Welche Anforderungen stellt der moderne Mensch an seine Kleidung? Wie kann Kleidung die fließenden Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeitleben oder sogar verschiedenen Kulturen vereinbaren?

Auf der CeBIT 2006 präsentierten erstmals 30 Studentinnen der Fachhochschule Hannover ihre Bekleidungsvisionen für den „Multitasking“- bzw. „simultanen“ Menschen. Mehrmals täglich zeigten sie ihr Projekt als dynamische Multimedia-Performance auf der Bühne am Stand der Niedersächsischen Hochschulen. Zusätzlich fand die Schau täglich um 16:45 Uhr auf der Bühne des „future parc“ statt.

„Wir haben die modischen Bedürfnisse der „Simultanten“ erforscht und experimentelle mobile Designs entwickelt“, sagt Prof. Martina Glomb. Die ehemalige Designerin der britischen Mode-Ikone Vivienne Westwood ist mit ihren Studierenden permanent auf der Suche nach innovativen Materialien, Technologien und Ideen.

„Im Zentrum unserer Performance stand eine Vision des modernen Menschen im Umgang mit Zeitverdichtung und Simultanität“, betont Glomb. Die Suche nach intelligenten Lösungen machte auch vor dem klassischsten aller Kleidungsstücke nicht halt: Dipl. Des. Sun Jong An hat mit den Studentinnen einen „i-Blazer“, den intelligenten Blazer, entwickelt.

Unterstützt wurden die Designer durch das renommierte Textilunternehmen Rosner. Bereits zuvor sorgte Rosner mit der Multimedia-Jacke mp3blue weltweit für Furore. Gemeinsam mit den Hannoveraner Studentinnen will das Unternehmen den boomenden Markt für „wearable electronics“ weiter ausbauen und hilft mit technischem Zubehör und Know-how.

Für weitere Informationen stehen Ihnen zur Verfügung:

Fachhochschule Hannover, FB Design und Medien

Prof. Tuula Salo, Dipl. Des. Sandra Düwel
Telefon 0511-9296 2353 / 2355
E-Mail: tuula.salo@dm.fh-hannover.de
E-Mail: sandra.duewel@dm.fh-hannover.de

Prof. Martina Glomb / Dipl. Des. Sun Jong An
Telefon 0511-9296 2354 / 2352
E-Mail: martina.glomb@dm.fh-hannover.de
E-Mail. sun-jong.an@dm.fh-hannover.de

Weitere Infos gibt es bei der Pressestelle des Fachbereichs:
Telefon 0511 ― 92 96 23 77 oder E-Mail: pressestelle@dm.fh-hannover.de




SummIt-BMT (Summarize It in Bone Marrow Transplantation) 2

Laufzeit: August 2003 – 31. Dezember 2005
SummIt-BMT soll im Sinne einer evidenzbasierten Medizin Ärzten in der Knochenmarktransplantation den neuesten Stand der Kenntnis schnell zugänglich machen, indem es mit kognitiv fundierten Verfahren Wissen aus dem WWW zusammenfasst. Der in der ersten Projektphase entwickelte Prototyp eines domänenspezifischen Systems zum WWW-Zusammenfassen wird wissenschaftlich und anwendungsorientiert weiterentwickelt. Schwerpunkte der zweiten Projektphase: eine Werkbank zur Pflege und Weiterentwicklung der Ontologie, eine systematische Ontologiepflege und -weiterentwicklung, die Erweiterung bestehender und die Integration zusätzlicher Agenten, eine Online-Hilfe, die Weiterentwicklung von Szenarios, eine betriebssichere Multiuser-Netzimplementierung des Systems, die Integration in drahtlose Netze mit PDAs und eine Evaluierung des Systems.

Betreuende Dozentin: Prof. Dr. Brigitte Endres-Niggemeyer



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Webmaster Fakultät III 02.12.2015  
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